Anmeldung

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fachtagintersekt@riseup.net

Workhops

Es stehen ab 14 Uhr für den Nachmittag 5 Workshops zur Wahl. Bitte melden Sie sich zu einem der im Folgenden beschriebenen Workshops über fachtagintersekt@riseup.net an, wenn Sie die Bestätigung ihrer Anmeldung zum Fachtag erhalten haben.

1. Workshop mit Leah Czollek:
Social Justice als intersektionale Handlungsmethode für Soziale Gruppenarbeit: am Beispiel Klassismus und Adultismus

Im Workshop werden – nach einer einführenden Darstellung von Social Justice (Anerkennunges- und Verteilungsgerechtigkeit) als intersektionale Handlungsmethode der Sozialen Arbeit die Diskriminierungsformen Klassismus (Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft) und Adultismus (Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen) herausgegriffen. Dabei wir im intersektionalen Sinn auch auf deren Zusammenhänge eingegangen. Der kurze theoretische Input wird vertieft durch konkrete Beispiele der Verfahrensweisen und Techniken Übungen), die in der Praxis z.B mit Jugendlichen angewendet werden. Zentral ist hier immer der dialogische Umgang.

2. Workshop mit Olaf Stuve:
Intersektionale Erweiterungen von Bildungsprozessen

Das Intersektionalitätskonzept ist mittlerweile für (sozial-)pädagogische Arbeitsansätze als eine kritische Analysefolie als sinnvoll akzeptiert. Die Komplexität von Diskriminierungs- und Privilegierungsverhältnisse, in die wir involivert sind, scheinen angemessener berücksichtigt zu werden. Doch wie sieht ein methodisch-praktischer Umgang mit dieser Komplexität aus? In dem Workshop soll anhand einer methoditschen Übung aus dem Projekt IGIV – Implementation Guideline for an Intersektional Peer Violence Preventive Work an dieser Transferfrage gearbeitet werden.


3. Workshop mit Do. Gerbig:
Selbstbestimmtes Leben – Selbstbestimmte Repräsentationen?

In diesem Workshop soll es zum Einstieg einen kurzen Input zu Disability Studies & Disability History geben – was will DS und was hat das mit Intersektionalität zu tun? Aus dem weiten Feld der DS werden wir uns dann an Hand von Beispielen für Fremd- und Eigenrepräsentationen, eingehender mit dem Thema der Wahrnehmung von Menschen, die behindert werden, beschäftigen.


4. Workshop mit Kathrin Schrader:
Vertiefung des Vortrags

Intersektionalität als Methode am Beispiel von Drogengebrauch und Sexarbeit.

5. Workshop mit Prof. Dr. Chantal Munsch:
Welche Kompetenzen und Angebote brauchen wir für die diversitätsreflexive Soziale Arbeit?

Brauchen wir ein besonderes Wissen über ‚Andere‘ Gruppen? Kann man mit jungen Männern aus der „Unterschicht“, mit „türkischen“ Frauen oder Jugendlichen aus ländlichen Regionen arbeiten, ohne deren „Kultur“ zu kennen? Oder führt das zur Verstärkung von Stereotypen? Brauchen wir besondere Einrichtungen, besondere Partizipationsformen für ‚Andere‘ Gruppen? Oder führt das zu Segregation? Kann es Angebote und Partizipationsformen geben, die für alle angemessen sind? Diesen Fragen werden wir anhand von Übungen und Diskussionen vertiefend nachgehen.

Flyer zum Fachtag

Flyer Front

Programm – 26. April 2012

9.00 Uhr
Begrüßung durch Prof. Dr. Stövesand (Gleichstellungsbeauftragte) & Arbeitskreis Intersektionalität

9.30 Uhr

Leah C. Czollek
, Social Justice Trainerin: „Einführung in Ursprünge und Entwicklungen in Diversitäts- und Intersektionalitätsforschung“

Kathrin Schrader, M.A.: „Intersektionalität als Methode am Beispiel von Drogengebrauch & Sexarbeit“

Prof. Dr. Chantal Munsch: „Klasse als verdeckte Differenzkategorie in Partizipationsprozessen“

11.30 Uhr
Podiumsdiskussion

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
5 Workshops mit den Referent_innen, Olaf Stuve: „Intersektionale Gewaltprävention“ (Dissens e.V.),
Do. Gerbig: „Repräsentationsstrategien, Selbstbestimmung und Wahrnehmungsweisen“ (Intersektionalität und Disability Studies)

17.00 Uhr
Ende

Kontakt

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